Braunes Pferd im sanften Abendlicht

Familienaufstellung · Systemische Aufstellung · Tierkommunikation

Wenn Ihr Tier etwas zeigt, lohnt es sich hinzusehen.

Verhalten und Symptome eines Tieres können wertvolle Hinweise auf Beziehungsmuster, Belastungen und ungelöste Themen im gemeinsamen System geben. Aufstellungsarbeit macht diese Dynamiken sichtbar – und eröffnet konkrete Schritte zu mehr Klarheit, Sicherheit und Entlastung.

Nicht das Tier ist das Problem. Sein Verhalten kann ein wertvoller Hinweis sein.

Tiere leben nicht nur bei uns, sondern in enger Beziehung mit uns. Sie reagieren fein auf Spannungen, Veränderungen und ungeklärte Rollen. Was ein Tier zeigt, kann deshalb zum Schlüssel für ein tieferes Verständnis des gesamten Mensch-Tier-Systems werden.

Systemische Aufstellungsarbeit und Familienaufstellung bringen diese Zusammenhänge in ein klares, erlebbares Bild. Daraus entstehen neue Handlungsmöglichkeiten, die im Alltag unmittelbar spürbar werden können – in der Führung, in der Bindung und im gemeinsamen Miteinander.

Titelseite der Diplomarbeit Wenn das Tier Symptom trägt und Veränderung beim Menschen auslöst

Theoriegestützte Diplomarbeit · 53 Seiten

Wenn das Tier Symptom trägt und Veränderung beim Menschen auslöst

Was, wenn das Verhalten eines Tieres nicht das Problem ist – sondern ein Hinweis auf verborgene Dynamiken im gemeinsamen System? Genau dieser Frage gehe ich in meiner 53-seitigen Diplomarbeit nach. Ich verbinde systemisches Denken – von Konstruktivismus und Zirkularität bis zur Ressourcen- und Lösungsorientierung – mit wissenschaftlichen Perspektiven auf die Mensch-Tier-Beziehung.

Ich beleuchte mithilfe von Anthrozoologie, Bindungsforschung, Biophilie, nonverbaler Kommunikation und neurobiologischen Erklärungsansätzen, warum Tiere zu bedeutsamen Beziehungs- und Resonanzpartnern werden können. Anschließend führe ich die Theorie anhand von acht anonymisierten, detailliert protokollierten Fallbeispielen in die Praxis: vom ersten Symptom über die Aufstellung bis zu beobachtbaren Veränderungen im Alltag von Mensch und Tier.

Digitaler Download PDF · 53 Seiten 8 dokumentierte Fallbeispiele Deutsch
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Aufstellungsarbeit für Tiere

Für wiederkehrende Verhaltensmuster, Unsicherheit, Konflikte oder Fragen zur Bindung – offen für alle Tierarten. Gemeinsam betrachten wir Ihr Tier und sein Beziehungssystem. Persönlich in 1050 oder 1180 Wien sowie online.

Aufstellungen für Tiere: Ablauf, Dauer & Termine

Familienaufstellung & systemische Aufstellung

Lösungsorientierte Begleitung in Wien für persönliche, familiäre und emotionale Themen. Beziehungen, Rollen und wiederkehrende Muster werden sichtbar; der Blick richtet sich auf Ressourcen, neue Perspektiven und konkrete Veränderungsschritte.

Energetische Reinigung von Immobilien

Für Wohn- und Arbeitsräume, die sich belastend oder unstimmig anfühlen – und als persönliche Begleitung bei Einzug, Vermietung oder Verkauf. Gemeinsam betrachten wir die Verbindung zwischen Mensch und Raum.

Energetische Hausreinigung & Raumklärung

Arbeitsweise

Vom sichtbaren Symptom zum stimmigen nächsten Schritt.

Ein Symptom steht selten isoliert. Wir betrachten Wechselwirkungen, Beziehungsmuster und Verantwortlichkeiten – und richten den Blick konsequent auf die Ressourcen, die Veränderung möglich machen.

01

Wahrnehmen

Was genau zeigt das Tier? Wann tritt es auf, was hat sich im Umfeld verändert und wie erleben die beteiligten Menschen die Situation?

02

Sichtbar machen

In der Aufstellung werden Beziehungen, Rollen und Spannungen räumlich erfahrbar. Verborgene Dynamiken werden verständlich und neue Lösungen können unmittelbar erprobt werden.

03

Verändern

In Aufstellungen und Gesprächen auf energetischer Ebene können Beziehungen neu geordnet werden: Menschen übernehmen Verantwortung, setzen klare Grenzen, vollziehen einen Abschied oder vermitteln ihrem Tier Sicherheit und einen verlässlichen Platz im gemeinsamen System. Diese innere Klärung wird in konkrete Veränderungen im Alltag übersetzt – etwa in eine bewusstere Körperhaltung, klarere Führung oder neue Reaktionen in belastenden Situationen.

Aus der Praxis

Was sich verändert hat, als Menschen den Hinweis ihres Tieres ernst nahmen.

Ein Abschied bekam Raum

Ein Abschied bekam Raum

Die Sorge in der Familie war groß: Koliken sind für Pferde ernst zu nehmen, und Lucky hatte bereits mehrere Episoden hinter sich. Im Gespräch wurde deutlich, dass das Pony der Tochter von Frau S. gehörte. Auch sie war wegen ihrer Verdauungsbeschwerden in medizinischer Behandlung, ohne die erhoffte Besserung zu erleben.

In der Aufstellung zeigte sich die starke Verbindung zwischen Lucky und seiner Besitzerin. Zugleich wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen den wiederkehrenden Beschwerden beider sichtbar. Der Blick richtete sich daraufhin auf einen Verlust, der seelisch noch nicht abgeschlossen war: den Tod eines früheren Hundes.

In einer weiterführenden Aufstellung konnte die Tochter diesem Abschied Raum geben. Die medizinische Behandlung ihrer körperlichen Beschwerden wurde fortgesetzt und begann in der Folge zu greifen.

Die spätere Rückmeldung: Rund zwei Monate danach waren die Verdauungsprobleme der Tochter am Abklingen. Lucky hatte keine weitere Kolik – und das blieb auch weiterhin so.

Sicherheit wurde spürbar

Sicherheit wurde spürbar

Frau V. hatte Peau erst seit kurzer Zeit. Das Handling erwies sich schwieriger als beim Kauf angenommen, während frühere Unfälle ihre körperliche Unsicherheit verstärkten. Die Aufstellung sollte zunächst klären, ob zwischen ihr und Peau überhaupt eine tragfähige Bindung bestand.

Das Bild war überraschend eindeutig: Peau zeigte sich seiner Besitzerin tief verbunden, vertrauensvoll und respektvoll. Schwierigkeiten entstanden dort, wo er ihre Unsicherheit nicht einordnen konnte. Verhalten wie das Losreißen erschien damit nicht als Ausdruck mangelnder Bindung, sondern als Reaktion auf fehlende Sicherheit in der Situation.

In mehreren Aufstellungen erprobte Frau V., wie Atmung, Körperhaltung und innere Ausrichtung ihre Präsenz veränderten. Peau reagierte dabei auf feinste Nuancen. So konnten Situationen zunächst im geschützten Rahmen durchgespielt und neue Erfahrungen anschließend in den Alltag übertragen werden.

Die Veränderung: Frau V. gewann Vertrauen in den eigenen Körper und erlebte mehr körperliche Stabilität. Gleichzeitig wurde die Beziehung zu Peau durch das gemeinsame Lernen intensiver.

Klare Führung brachte Entspannung

Klare Führung brachte Entspannung

Frau M. lebte mit ihren drei Kindern, Katze Resi und Kater Poldi. Als der Kater Semmerl nach einem Todesfall einen neuen Platz brauchte, nahm die Familie ihn auf und gestaltete die Eingewöhnung möglichst achtsam.

Resi reagierte dennoch von Anfang an aggressiv. Türen mussten ständig geschlossen bleiben, damit getrennte Bereiche entstanden. Weil Katzen sich gerne verstecken, gelang das nicht immer – die Anspannung prägte schließlich den Alltag aller Beteiligten.

In der Aufstellung zeigte sich Resi in einer Rolle, in der sie selbst die Führung im Familiensystem übernommen hatte und Semmerl nicht als zugehörig betrachtete. Frau M. nahm daraufhin ihre eigene Führungsrolle bewusst ein und vermittelte den Tieren einen klareren Rahmen. Für sie war das auch persönlich bedeutsam: Nach der Scheidung lebte der Vater der Kinder nicht mehr im gemeinsamen Haushalt.

Die Veränderung: Die Entspannung kam schrittweise. Die Katzen konnten sich langsam annähern, und schließlich war es nicht mehr notwendig, die Wohnung dauerhaft in getrennte Bereiche zu teilen.

Ein sicherer Platz und ein klarer Rahmen

Ein sicherer Platz und ein klarer Rahmen

Frau K. hatte bereits Erfahrung mit Hunden und viele Trainingsansätze ausprobiert. Dennoch blieb Pepos Verhalten gegenüber Menschen schwierig. Begegnungen im dichten Stadtalltag schränkten beide zunehmend ein, und sie wollte nicht nur sich selbst entlasten, sondern auch Pepos Stress verringern.

In der Aufstellung wurden zwei Themen sichtbar. Pepo hatte zuvor in mehreren Familien gelebt und schien sich seines dauerhaften Platzes nicht sicher zu sein. Gleichzeitig war die Verantwortung zwischen Mensch und Hund nicht klar: Er versuchte, sein Frauchen zu beschützen, und traute ihr nicht zu, für beide sorgen zu können.

Frau K. vermittelte ihm, dass er nun ein dauerhaftes Zuhause hatte und sie die Verantwortung übernehmen würde. Zusätzlich erprobte sie kleine Veränderungen in Körperhaltung und Position. Konkrete Bilder daraus übertrug sie in den Alltag – etwa indem sie Pepo im Gedränge der U-Bahn körperlich abschirmte und ihm dadurch Orientierung gab.

Die spätere Rückmeldung: Pepos Verhalten hatte sich stark verbessert. Begegnungen wurden leichter und der gemeinsame Alltag deutlich harmonischer.

Die Beispiele stammen anonymisiert aus der Diplomarbeit „Wenn das Tier Symptom trägt und Veränderung beim Menschen auslöst“. Sie zeigen, wie aus neuer Klarheit konkrete Veränderungen für Menschen, Tiere und ihr gemeinsames System entstanden sind.

Porträt von Mag.a Bernadette Wagner-Zimmermann

Über mich

Mag.a Bernadette Wagner-Zimmermann, LL.B. (WU)

Mein eigener Weg zur Aufstellungsarbeit für Tiere begann mit meinem Pferd Faruk. Erst als ein Zusammenhang zwischen seinem auffälligen Verhalten und einem unverarbeiteten Verlust in meinem Leben sichtbar wurde, öffnete sich ein neuer Handlungsspielraum.

Nach einer mehrjährigen Ausbildung zur systemischen Aufstellungsleiterin im Familien- und Tierkontext verbinde ich heute die Arbeit mit Mensch und Tier. Mich leitet dabei ein lösungsorientiertes Verständnis: Vergangenes darf als Kontext sichtbar werden, im Mittelpunkt stehen jedoch Ressourcen, Klarheit und die nächsten möglichen Schritte.

Systemische Aufstellungsarbeit Tierkommunikation Tierenergetik Lebens- und Sozialberatung in Ausbildung unter Supervision

Profil von Bernadette Wagner-Zimmermann

Häufige Fragen

Systemische Aufstellung und Tierkommunikation – kurz erklärt.

Eine erste Orientierung dazu, wie Bernadette Wagner-Zimmermann in Wien arbeitet und für welche Anliegen eine Aufstellung passend sein kann.

Was ist eine systemische Aufstellung?

Eine systemische Aufstellung macht Beziehungen, Rollen und Wechselwirkungen innerhalb eines Systems räumlich sichtbar. So entstehen Klarheit über verborgene Dynamiken und konkrete Ansatzpunkte für stimmige Veränderungen im Alltag.

Wann kann eine Familienaufstellung hilfreich sein?

Eine Familienaufstellung kann sinnvoll sein, wenn Konflikte, wiederkehrende Muster, belastende Rollen oder ungeklärte Beziehungen das eigene Erleben prägen. Die Arbeit ist ressourcenorientiert und sucht nicht nach Schuld, sondern nach Klarheit und neuen Handlungsmöglichkeiten.

Wie werden Tiere in eine Aufstellung einbezogen?

Das Tier wird als eigenständiges Wesen und zugleich als Beziehungspartner im Mensch-Tier-System betrachtet. Es muss nicht beim Termin dabei sein; ein Foto genügt. Mein Angebot ist offen für alle Tierarten.

Welche Veränderungen können aus einer Aufstellung entstehen?

Je nach Anliegen können klare Verantwortlichkeiten, mehr Sicherheit in der Führung, eine stärkere Bindung, Entlastung im Zusammenleben und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen. Die Praxisgeschichten zeigen, wie Menschen diese Erkenntnisse in konkrete Veränderungen für sich und ihr Tier übersetzten.

Wie lange dauert ein Termin und wo findet er statt?

Ersttermine dauern in der Regel 1,5 Stunden, Folgetermine meist 1 Stunde. Die Dauer kann variieren. Termine sind nach Vereinbarung in 1050 Wien, 1180 Wien oder online möglich.

Mit welchen Kosten soll ich rechnen?

Nach meiner Erfahrung nehmen Klient:innen häufig bereits im Rahmen von Terminen mit einem Gesamtwert von unter 300 € eine Veränderung wahr. Das ist eine unverbindliche Budgetorientierung, kein Pauschalpreis und keine Zusage eines bestimmten Ergebnisses. Nicht jedes Anliegen verändert sich beim ersten Termin. Das konkrete Honorar und den zeitlichen Rahmen besprechen wir vor der Buchung.

Kontakt

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Sie müssen noch nicht wissen, welche Form der Begleitung für Sie passend ist. Wenige Worte genügen – gemeinsam finden wir heraus, welcher nächste Schritt für Sie und Ihr Tier stimmig ist.

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